Über mich

und meine Leidenschaft

Zu meiner Person

Mit meinem Mann und meinen zwei Kindern lebe ich seit mittlerweile 15 Jahren in einer kleinen Stadt  im Norden Deutschlands. 

Nach meinem Abitur im Jahr 1994 entschloss ich mich zunächst, ein freiwilliges soziales Jahr zu leisten, welches ich in einem Sprachheilkindergarten in Oldenburg absolvierte. Während dieser Zeit wuchs mein Wunsch, mit Kindern zu arbeiten. Dies und meine Leidenschaft für die deutsche Sprache ließen sich für mich am besten in dem Studium der Sonderpädagogik (Schwerpunkte Sprache, Lernen und Fach Deutsch) vereinen. Im Jahr 1995 zog es es mich daher in die Großstadt Köln. Das einzigartige Flair dieser Stadt ermöglichte es mir, mich hier schnell heimisch zu fühlen. Im Jahr 2000 schloss ich mein erstes Staatsexamen erfolgreich ab. Während meiner Studienzeit und den dazugehörigen Praktika habe ich bemerkt, dass mir das kreative Arbeiten in der Therapie und in der Einzelförderung mit Kindern viel mehr Spaß bereitet und meinen individuellen Fähigkeiten eher entspricht. Daher beendete ich die Universität mit einem weiteren Abschluss und verließ Köln als Diplom-Sprachheilpädagogin. 

Zurück in meiner Heimatstadt arbeitete ich zunächst in einer Praxis für Logopädie, um kurze Zeit darauf an ein Zentrum für Patienten mit Aphasie zu wechseln. Heute arbeite ich halbtags in einer Privatschule und dem daran angeschlossenen Kindergarten im Bereich Sprachförderung, Vorschularbeit, Lese- und Rechtschreibförderung. Diese Tätigkeit erfüllt mich sehr, sie ist vielfältig und kreativ. Daneben bleibt mir zum Glück genügend Zeit, meiner ebenso großen Leidenschaft, dem Schreiben, nachzugehen.

 

Meine Leidenschaft

„Ich werde Kinderbuchautorin!“, bekam schon meine Grundschullehrerin von mir zu hören. 

Vorbilder wie Astrid Lindgren, Otfried Preußler und Erich Kästner prägten mit ihren Büchern meine Kindheit und bestärkten mich in dem Wunsch, selbst Bücher schreiben und veröffentlichen zu wollen. Aber auch die Erkenntnis, meine Mitschüler in der Grundschule mit meinen Geschichten begeistern zu können, spornte mich zusätzlich an. Ich träumte also davon, Autorin zu werden. Dass es allerdings noch so lange bis zum ersten Buch dauern würde, hätte ich damals wohl kaum gedacht.

Auch durch meine Jugend hindurch ließ die Begeisterung am Schreiben nicht nach. Nachdenkliche Gedanken, eigene Gefühle, Gedichte oder unterhaltsame Schilderungen, die meine Familie und mein Leben betrafen, wechselten mit  fantasievollen Kurzgeschichten ab.  

Während der Prüfungsphasen an der Uni und dem Schreiben der Diplomarbeit blieb für diese Art des kreativen Schaffens allerdings kein Raum. Doch eines Tages war ich es  leid, immer nur Quellen zu zitieren und mich an vorgegebenes Wissen halten zu müssen. Meine Kreativität war auf ein Minimum beschränkt worden, und so fasste ich, mitten in der heißen Prüfungsphase, den spontanen Entschluss, ein Kinderbuch zu schreiben. Ich brauchte ein Ventil für meine kreativen Ideen und wollte nicht mehr nur andere Autoren zitieren! Gesagt getan, doch wirklich viele Ideen geschweige denn einen kompletten Plot zu einer Geschichte hatte ich damals nicht. Lediglich das Bild eines Jungen, der durch ein Loch im Erdboden auf eine fremde Welt schaut, hatte sich in meinem Kopf festgesetzt. Das war alles, was den Startpunkt meiner Laufbahn als Autorin markierte. Nicht viel – aber immerhin. Voller Enthusiasmus stürzte ich mich in mein Projekt. Erst beim Schreiben selbst formte sich nach und nach eine Geschichte, welche schlussendlich die Grundlage meines Buch „Lusakata“ bildete.

Ich tauchte ab in eine Welt voller Fantasie und Abenteuer, selbst nicht wissend, wie mein Werk irgendwann einmal enden sollte. Doch genau das trieb mich voran und ließ mich auch nicht mehr los. Eine Geschichte zu lesen und gleichzeitig deren Verlauf nach eigenem Belieben beeinflussen zu können, ist mit Abstand das Beste am Schreiben.

Keine einzige Sekunde meines Schaffens möchte ich missen! Weder die von Ungeduld getriebenen, kreativen, noch die zähen, von Durchhalteparolen ge-prägten Momente. Mein Weg zum ersten Buch war ein langer, von großen Unterbrechungen begleiteter, manchmal schwieriger, jedoch unglaublich erfül-lender Prozess! Schreiben ist und bleibt meine wahre Leidenschaft!

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